Ich weiß es nicht

Gefroren ist der alte Steg am See.
Ich trau mich nicht mehr hin, die Kälte wandert dort.
Verloren hast du mich an diese Zeit, vergiss mich nicht.
Allein bin ich vor dir.

Ich fand mich ohne zu verlieren,
vergaß mich ohne mich zu kennen.
Vielleicht warst du nie existent.
Gefolgt von deinem Atem meine Haut verzehrt das Licht.
Ich bin es nicht.

Ich bin gefangen von dem Schein deiner Gedankenwelt.
Um mich herum der Wirbel stürmend reißt mich fort.
Von wem kam solch eine bedingungslose Scham über mich selbst?
Ich nehme ihr die Zügel ab.


In meinen Händen brennt
der Niedergang und Aufgang einer Welt.
In meinen Händen leuchten
Sterne und die Sonne drängt sie fort.
In meinen Händen liegt
die Asche meiner Sehnsucht und Wind
trägt von mir alles fern,
die Welt, die mir begegnet ist verblasst.