Melancholia

Wenn ich die Nacht doch nicht vergessen kann,
für einen Moment bin ich ein Teil von mir.
Wenn ich den Wind zum Anhalten zwingen kann,
bin ich nicht mehr... Lichtmeer.

Wenn du mich nicht mehr siehst, dann bin ich hinter dir.
Ich schau mich um, ich sehe nichts.
Lass mir meinen Traum, bevor er selbst zerbricht.
Ich will ihn selbst zum Schweigen bringen.

Melancholia

Und diese Nacht wird mein Begleiter sein
vor den Altar der Eigensucht.
Verzeih mir diesen letzten Traum,
ich wollte ihm nicht widerstehen.


Durchtränkt von Schwere jedoch aufrecht,
im klaren Augenschein und standhaft,
bist du vor mir wie eine Welle Euphorie,
die nicht erfüllt sich selbst.

So unnahbar und unergründlich,
vollkommen ohne jeden Zweifel
trägst du die Welt und stehst vor mir

Melancholia
trägst du die Welt und stehst vor mir
Melancholia
im klaren Augenschein

Melancholia
trägst du die Welt und stehst vor mir
Melancholia
verzeih mir diesen Traum                                             back